Omega 3 und 6 zum schwanger werden 2018-10-16T17:27:08+00:00

 

Omega 3 und Omega 6 schwanger werden

Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 ist entscheidend. Foto mit freundlicher Genehmigung von srihin bei FreeDigitalPhotos.net.

Schwanger werden mit Hilfe von Omega-3 und -6

Wer schneller schwanger werden möchte, sollte aus vielen verschiedenen Gründen etwas über Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wissen.

Beide gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die in praktisch jeder Zellwand unseres Körpers vorkommen. Aus ihnen werden alle Arten von Signalmolekülen hergestellt.

Vereinfacht gesprochen, aus Omega-3 werden hauptsächlich Stoffe gewonnen, die regenerative Prozesse im Körper unterstützen. Omega-6 dagegen wandelt sich in Moleküle um, die die Blutgerinnung und diverse Entzündungsprozesse unterstützen, die der Körper auch braucht.

Vor Beginn der Industrialisierung war das Verhältnis von Omega- 3- und 6-Fettsäuren in den Körpern der damaligen Menschen relativ ausgeglichen.

Gesundheitliche Probleme tauchten hier erst auf, seitdem unsere Ernährung zuviel Omega-6 enthält (also mehr als vier bis fünf Prozent unserer gesamten Kalorienzufuhr). Einer der Gründe dafür ist der hohe Anteil von Omega-6 in industriell produziertem Pflanzenöl. Omega-6 ist also zahlenmäßig Omega-3 überlegen und stiehlt ihm gewissermaßen die Enzyme, die Omega-3 weiterverarbeiten.

In welchem Zusammenhang stehen Omega-3 und -6 mit der Fruchtbarkeit der Frau?

Unfruchtbarkeit hat oft mit Entzündungsprozessen zu tun. Wir sprechen hier z. B. von antispermalen Antikörpern. Oder es passiert, dass ein Embryo nicht erfolgreich implantiert werden kann, weil die Gebärmutter die Embryonen immer wieder abstößt, da sie sie für körperfremdes Material hält.

Um die Fruchtbarkeit zu steigern und die eigenen Empfängnis-Chancen zu maximieren, ist ein ausreichender Vorrat an Omega-3 und -6 äußerst wichtig (Hammiche F. et al., 2011). Viele Frauen wählen dafür Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von Fischölen aus. Zwar nehme ich selbst extra Omega-3 zu mir, aber alle diese Zusatzmittel nützen nicht viel, wenn wir nicht gleichzeitig auch unsere Ernährung entsprechend umstellen.

Das bedeutet: Wir müssen den Anteil von Omega-6 reduzieren. Das gelingt am besten mit dem Verzicht auf pflanzliche Öle (Sonnenblumen, Soja und Mais), die wir besser durch  Butter und Schmalz ersetzen. Olivenöl ist in Ordnung, aber bitte nur in der kalten Küche und als Salatöl. Und wer Fleisch isst, sollte sich auf Bio-Rindfleisch beschränken und Huhn aus der Massentierhaltung ganz vermeiden.

 

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