///Was ich meiner Tochter sagen würde, wenn sie zum ersten Mal ihre Periode bekommt

Was ich meiner Tochter sagen würde, wenn sie zum ersten Mal ihre Periode bekommt

Was junge Frauen in der Schule über Fruchtbarkeit lernen, dient ihnen in erster Linie, Schwangerschaften zu vermeiden.

Deshalb wissen sie zehn oder zwanzig Jahre später auch nicht, wie schnell diese Zeit der Fruchtbarkeit vorübergeht und wie deutlich die Chancen auf ein Kind mit dem Alter sinken.

Oder was glauben Sie, wie viele junge Frauen die folgenden Fragen präzise beantworten könnten?

  • Wie viele Eizellen hat ein Mädchen bei der Geburt?
  • Wie viele Eizellen hat eine junge Frau zu Beginn der Pubertät?
  • Und wie viele 10 Jahre später? Und 30 Jahre später?
  • Wie sieht überhaupt eine Eizelle aus? Wie kann man seine Eizellen am besten unterstützen?

Es gibt auch noch schwierigere Fragen und sie werden jede siebte Frau im Erwachsenenalter betreffen, z.B.:

  • Wie fühlt es sich an, keine Kinder bekommen zu können?
  • Wie viel kosten Kinderwunschbehandlungen und wie bezahlt ein Paar dafür?
  • Ist das Leben noch das gleiche, nachdem man festgestellt hat, dass man kein Kind zeugen kann?

 

(In Zusammenarbeit mit PharmaNord)

Das wichtigste Gut weiblicher Fruchtbarkeit sind die Eizellen.

Sie unterliegen ganz natürlichen, unaufhaltsamen Alterungsprozessen. Im laufe des Lebens schrumpft der Eizellvorrat zunehmend: Mit Ende des fünften Schwangerschaftsmonats (also im Bauch der Mutter) hat ein weiblicher Fötus etwa sechs Millionen Eizellen, bei der Geburt sind es etwa ein bis zwei Millionen. Zu Beginn der Pubertät sind es etwa 300.000-400.000 tausend und bis zur Menopause mit 52 schaffen es nur noch ein paar tausend Eizellen durch.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Zellen die vom Körper mit Energie und Nährstoffen versorgt werden, müssen Eizellen von ihren eigenen Vorräten leben. Nur wenn Eizellen genug Energie haben, werden sie in der Lage, daraus gute Embryos und gesunde Babys entstehen zu lassen.

 

Als ich ein junges Mädchen war, wurden gerade einige Schulreformen durchgeführt, an denen meine Schule teilnehmen musste.

Bevor ich also mein Abitur in der Tasche hatte, musste ich u.a. Folgendes lernen: Computer programmieren mit Basic und Pascal,

die “universelle Sprache” Esperanto (das war, bevor Englisch an dessen Stelle trat),

und sogar die Grundlagen der Herstellung elektronischer Geräte?!

Zusätzlich wurde mir auch eine solide Ausbildung in Marxismus zuteil (nach dem Fall des Kommunismus wurde dieses Fach durch Ethik ersetzt).

Mir wurde alles beigebracht, aber keiner erzählte mir in der Schule irgendetwas über Beziehungen und Männer.

Meine Eltern waren gleichermaßen nicht sehr hilfreich, mir etwas in Bezug auf die menschliche Sexualität zu erklären. Und da ich sehr beschäftigt damit war, fleißig zu lernen und beste Noten mit nach Hause zu bringen, hatte ich keine Zeit, dies zu erforschen und selbst herauszufinden. Bis es fast zu spät war.

Daher war ich überrascht, als ich mit 35 das erste Mal versuchte, schwanger zu werden und es nicht sofort funktionierte.

Ich glaube, es ist unverantwortlich und riskant, Mädchen im Teenageralter nicht viel mehr mehr über die Themen beizubringen, mit denen sie sich höchstwahrscheinlich auseinandersetzen werden müssen: Männer, Beziehungen, Schwangerschaft und Geburt.

Nach meiner Meinung sollte diesen Thema mehr Bedeutung beigemessen werden als anderen wie z.B. Grammatik, Geschichte oder neue Medien.

Wenn wir gute Eltern für die Mütter unserer Enkel werden wollen, sollten wir sie über die Gefahren aufklären, zu spät Eltern zu werden.

Wenn ich Töchter anstelle von meinen zwei Söhnen hätte, würde ich ihnen, noch bevor sie ihre erste Periode haben, bestimmt so viel wie möglich über Beziehungen zwischen Frauen und Männern erzählen, über die menschliche Sexualität, und warum es besser und für alle Beteiligten leichter ist, nicht zu lange damit zu warten, Eltern zu werden.

Sobald meine Töchter aus dem Teenager-Alter heraus wären, würde ich ihnen das Geld dafür geben, dass sie wenigstens 20 Eizellen einfrieren lassen.

Und wenn sie 35 werden und noch immer keine Kinder bzw. keine Beziehung haben, würde ich ihnen das Geld dafür geben, ein paar Embroys einzufrieren. Und ich würde ihnen auch den Unterschied erklären, der zwischen dem Einfrieren von Eizellen und dem Einfrieren von Embroys existiert.

Der weibliche Körper ist dafür ausgestattet, auch im höheren Alter eine Schwangerschaft auszuhalten, doch der begrenzende Faktor für Frauen, ein Kind im fortgeschrittenen Alter zu empfangen, sind ihre Eizellen, die schon recht früh im Leben zu schwinden beginnen. So wie ich die Dinge sehe ist das, was man den jüngeren Generationen viel deutlicher machen müsste.

 

Ein Großteil der Frauen überschätzt aufgrund der verzerrten Mediendarstellung die eigene Fruchtbarkeit deutlich. Dazu trägt auch die langjährige Verhütung bei. Gedanken an eine ungeplante Schwangerschaft liegen offenbar viel näher, als Gedanken an eine mögliche Unfruchtbarkeit. Auch ein gesunder Lifestyle verhindert die Abnahme der Fruchtbarkeit nicht.

 

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2017-10-17T05:53:33+00:00 October 23rd, 2017|Tags: , , , |

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