DHEA und Eizellenqualität 2017-10-17T05:53:32+00:00

 

Mit DHEA Eizellenqualität verbessern ältere Frauen

Ein häufig gehörtes Missverständnis: “Frau kann nichts tun, um die Qualität ihrer Eizellen zu verbessern”. Foto mit freundlicher Genehmigung von sunji bei FreeDigitalPhotos.net

DHEA und die Eizellen

DHEA (Dehhydroepiandosteron) ist ein wichtiger Baustein im Körper, die Vorstufe vieler Sexualhormone und Steroidhormone.

Ein DHEA-Molekül ist eine Art Baukasten, aus dem sich durch einfache biochemische Reaktionen eine Vielzahl von Kombinationen herstellen lässt.

Die Zellen nehmen das DHEA direkt aus dem Blut und bauen es zu einer Reihe von Molekülen um, die wichtige Funktionen in der Immunabwehr, den zellulären Signalprozessen und der Zellalterung spielen. Der Nutzen von DHEA ist seit Jahrzehnten bekannt, und es wird vielfach gebraucht (und missbraucht …) in der Anti-Aging und der Sportmedizin. DHEA ist daher auch bei Bodybuildern sehr beliebt.

Also was hat DHEA mit Eizellen, bzw. Eizellenqualität zu tun?

Etwa im Alter von 20-25 Jahren haben wir die höchste Konzentration von DHEA in unserem Körper. Danach verlieren wir alle zehn Jahre etwa 20 Prozent davon. Ältere Menschen verfügen am Ende nur noch über rund 10 Prozent ihres ursprünglichen Wertes. Wir werden älter, es steckt keine Krankheit dahinter.

Wer also im fortgeschrittenen Alter seine Fruchtbarkeit steigern möchte, sollte zusätzlich DHEA nehmen. In einigen Ländern kann man DHEA rezeptfrei erwerben. Ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt empfiehlt sich aber immer (weil es Ausnahmen z.B. bei PCOS gibt). Am Ende dieser Seite nenne ich einige Referenzen zu DHEA, auf die man seinen Arzt hinweisen könnte (Gleicher N et al., 2011; Wiser A et al., 2010, unter anderen). Grundsätzlich gilt, dass beinahe jede Frau Ende 30 oder 40, die sich in einer IVF-Behandlung befindet, eine solche DHEA-Ergänzung in Betracht ziehen sollte.

 

 

Referenzen: