vitamine kinderwunsch(In Zusammenarbeit mit PharmaNord)

Es hat sich herumgesprochen und es stimmt: Es ist möglich, durch gezielte Veränderungen im Lebensstil, die vor allem die Ernährung und bestimmte Monovitaminpräparate betreffen, der Follikelreifung nachzuhelfen bzw. die Eierstöcke darin zu unterstützen, bessere Eizellen zu produzieren.

Das macht auch Sinn. Wenn Menschen es schaffen, chronischen Krankheiten entgegenzuwirken oder sogar vorzubeugen, warum würden sie nicht versuchen, die eigene biologische Uhr, wenn auch nur für wenige Minuten zurückzudrehen, vor allem Frauen nach dem 35. Lebensjahr, wenn für ihre Eizellen die Zeit langsam zu Ende geht?

Ich werde oft gefragt, welche Vitaminpräparate helfen, die Fruchtbarkeit zu steigern und damit die Chancen zu verbessern, schneller schwanger zu werden, ob auf natürlichem Wege oder mit Hilfe von Technologien.

Allerdings werde ich oft relativ spät gefragt, nachdem die Frauen seit Monaten oder noch länger ganz unspezifisch einfach alle Vitaminpräparate nehmen, von denen sie nur gehört haben, dass sie von Nutzen sein könnten.

Ich habe da auch keine einfache Formel, die jede Frau anwenden könnte.

Es ist klar, dass eine optimale, gezielte Strategie zur Nahrungsergänzung individuell angepasst werden muss. Nichts führt an einem längeren Gespräch vorbei, in dem die ganze bisherige Kinderwunschreise und die Lebensgewohnheiten ausführlich diskutiert werden, und wenn Sie dabei noch ein paar Daten aus dem Labor parat haben, dann wird es immer zu einem produktiven, guten Gespräch, das Ihren Weg zum Wunschkind hoffentlich um einiges verkürzt.

Wenn es um den Kauf von Vitaminen geht, sollten Sie die folgenden vier Punkte beachten.

welche vitamine zum schwanger werden1. Multivitamine oder eine eigene Liste zusammenstellen?

Wenn Sie pränatale Vitamine kaufen, stehen Ihnen Monopräparate und Multipräparate zur Auswahl. Die Wissenschaft steht ganz klar auf der Seite der Monopräparate – es ist nämlich viel einfacher, mit den einzelnen Substanzen klinische Studien durchzuführen und ihre Ergebnisse eindeutig auszuwerten.

Dank der Forschung in der Bio- und Reproduktionsmedizin in den letzten zwei Jahrzehnten, wissen wir bis jetzt, dass das Coenzym Q10, Folsäure, Vitamin D3 und Omega-3 einen nachweisbar positiven Einfluss auf die Qualität der Eizellen und die daraus entstandenen Embryonen haben.

Je mehr wir forschen, desto mehr verstehen wir, wie weitreichend die Konsequenzen von Lebensgewohnheiten der Mütter in der Zeit unmittelbar vor und in den ersten Schwangerschaftswochen für die Gesundheit des Kindes auf längere Sicht sind.

Und dabei meine ich z.B. die Untersuchungen einer australischen Gruppe (Zusammenfassungen mehrerer Studien finden Sie hier), die sich seit Jahren mit der Schizophrenie-Forschung beschäftigt und darauf hinweist, dass Kinder, deren Mütter ein Vitamin D-Mangel hatten, ein erhöhtes Risiko haben, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken. Selbstverständlich spielen auch noch die Umwelt sowie die Gene eine Rolle, aber die Daten sind da und es ist Ihnen überlassen, sich darum zu bemühen, Ihrem zukünftigen Kind rechtzeitig die bestmögliche Voraussetzungen für seine Entwicklung zu schaffen.

Im Unterschied zu den einzelnen Vitaminen ist der Nutzen der Multivitaminpräparate schwierig nachzuweisen. Der Grund ist einfach – es sind erstens zu viele Substanzen darin enthalten (oft sind wasserlösliche und fettlösliche Vitamine, Aminosäuren, Mineralien und sogar Pflanzenextrakte zusammengeschmissen), um ihre einzelnen Eigenschaften in einem komplexen System wie dem Körper einer Frau sicher festzustellen.

Zweitens sind sie typischerweise in geringen Dosen enthalten, so dass das Beste, was man über ein pränatales Multivitaminpräparat sagen kann, ist, dass es nicht schadet und vielleicht ein wenig nützt, vor allem wegen der Folsäure, die bei allen guten, pränatalen Präparaten enthalten ist und das aus gutem Grund (aber Folsäure können Sie ja auch einzeln nehmen).

 

Meine Empfehlung lautet ganz klar: auf die Vitaminpräparate von PharmaNord können Sie sich wirklich verlassen. Ihr CoQ10 z.B. ist zum offiziellen Referenzprodukt, also zum “goldenen Standard” des Internationalen CoQ10-Verbandes geworden. Auch Vitamin D, Omega-3 sowie die Folsäure haben die gleiche Spitzenqualität und ihre Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit wurden bis jetzt in über 100 veröffentlichen Studien bestätigt.
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2. Bringen Vitaminpräparate Risiken mit sich?

Wenn Sie alles, was Sie zur Hand haben – also, Vitamine, Pflanzenextrakte und Teemischungen zusammenmixen, kann Ihnen kein Arzt und kein Biochemiker der Welt garantieren, dass keine Nebenwirkungen entstehen. Das System Mensch ist komplex, und es gibt bekanntlich nichts, was unmöglich oder ganz ausgeschlossen wäre. Es kommt immer auf die Dosis an. Wenn Sie jetzt 10 Liter Wasser auf einmal trinken würden, würden Sie sterben – es sind also immer Vernunft und Eigenverantwortung angesagt.

In besonderen Fällen, wie zum Beispiel bei Frauen, die sich in einer Kinderwunschbehandlung befinden und über längere Zeiträume (ein halbes Jahr und länger) therapeutische Dosen von bestimmten Vitaminen einnehmen, sind nach einem Zeitraum von 6-8 Monaten kurze Pausen sinnvoll. Vor allem, wenn Sie z.B. DHEA nehmen, müssen Sie Ihren Testosteronspiegel kontrollieren. Sprechen Sie das bitte bei Ihrem Arzt an.

CoQ10: Worauf sollten Sie achten?

3. Technische Fragen wie:

Sind alle auf dem Markt erhältlichen Vitaminpräparate gleichwertig? Ist der Qualitätsunterschied unbedingt im Preis reflektiert? Sollten wir Vitamine in Form von Pulver, Tabletten oder als Softgels einnehmen?

Beim Drogeriemarkt, oder in der Apotheke kaufen oder einfach bequem Online die Folsäure und Co. bestellen?

Es gibt viele technische Fragen, die Sie sich mit Sicherheit stellen sollten und dazu kann ich nur sagen, ja, es gibt riesige Unterschiede in der Qualität und vor allem in der Wirkung der Vitaminpräparate. Oft gibt es auch große Diskrepanzen zwischen dem, was auf dem Etikett steht und dem, was in dem Präparat wirklich enthalten ist.

Die Lösung ist da relativ einfach: Verlassen Sie sich einfach auf die Experten und wählen Sie die besten aus. Manche Vitaminpräparate sind nicht einfach herzustellen und es macht z.B. einen großen Unterschied, ob die Substanz in Wasser oder in Öl (und in welchem) gelöst wurde, weil sie auf diese Art viel besser Ihren Darm passieren, um überhaupt dort anzukommen, wo sie etwas bewirken können.

Ich arbeite gern mit PharmaNord zusammen, weil ich dort erlebt habe, wie erfahrene und qualifizierte Biologen, Biochemiker und einfach Leute, die ihre Arbeit verstehen, mit großer Verantwortung ihre Produkte herstellen und alle Schritte strikt kontrollieren–angefangen von den Rohstoffen bis zu den fertigen Kapseln, genauso wie sie es mit den Medikamenten tun. Natürlich hat das seinen Preis, und warum auch nicht? Wie oft kauft man Vitaminpräparate?

4. Wie lange sollten Sie die Vitaminpräparate einnehmen?

Fangen Sie mindestens drei Monate vor der geplanten Schwangerschaft an und nehmen Sie die Präparate mindestens so lange, bis Sie den positiven Beta-hCG Test sehen bzw. die ersten 12 Schwangerschaftswochen gesichert sind.

Und nach der 12. SSW?

Nachdem Sie sich monatelang und vielleicht auch viel länger mit Vitaminpräparaten, perfekt ausgewogener Ernährung, Eisprungtests und Ähnlichem herumgeschlagen haben, haben Sie es wirklich verdient, sich einfach zurückzulehnen und sich auf eine neue Lebensphase vorzubereiten.

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Foto mit freundlicher Genehmigung von image majestic bei FreeDigitalPhotos.net

Nachdem Sie das erste Trimester geschafft haben, können Sie meiner Meinung nach alle Pillen der Welt sein lassen und sich nur noch ausschließlich auf die gesunde Ernährung konzentrieren und sich den Vorbereitungen für eine möglichst natürliche Geburt widmen.

Als es bei mir so weit war, dass mein zweiter Sohn (beim ersten hatte ich noch nicht den Mut) und ich das erste Trimester schon hinter uns hatten, bin ich ziemlich ins Extreme gegangen, indem ich mich von jeder Art von Medizin und Technik möglichst fern gehalten habe. Viele Monate vor der Geburt habe ich mir eine wunderbare Hebamme ausgesucht, die mich nicht nur mütterlich durch die Schwangerschaft begleitet hat, sondern keinen Zweifel daran gelassen hat, dass ich es schaffen werde, ein über vier Kilo schweres Baby ohne Kaiserschnitt zur Welt zu bringen.

Zum Schluss hier noch ein schönes Buch (von Ina May Gaskin, die für ihre Arbeit mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde), das Ihnen hoffentlich helfen wird, die erste Begegnung mit Ihrem Kind genauso schön zu erleben, wie ich vor einigen Jahren.

Bis nächste Woche!

Darja

 

Q10, Vitamin D, Omega-3 usw. von PharmaNord finden Sie hier

 

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