pms was hilft

Foto mit freundlicher Genehmigung von Stuart Miles bei FreeDigitalPhotos.net

PMS, das prämenstruelle Syndrom, ist die Zeit nach dem Eisprung und vor der Menstruation. Fast 80% der Frauen leiden darunter.

Sie kennen die Erscheinungen – Kopfschmerzen, Spannung in der Brust, der Bauch ist verkrampft und Sie haben das Gefühl, mehrere Kilo zugenommen zu haben?

Manche Frauen leiden unter starken Stimmungsschwankungen; auf jeden Fall – Sie ärgern sich in diesen Tagen viel und haben Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen.

Diesen Beschwerden können Sie nicht wirklich vorbeugen; allerdings können Sie durch ein paar Änderungen im Lebensstil bewirken, dass diese nur in abgeschwächter Form auftreten.

1. Was sollte man essen, um PMS zu lindern: Achten Sie darauf, Heißhunger nicht mit Süßigkeiten zu stillen. Nehmen Sie stattdessen komplexere Kohlenhydrate wie Wildreis und Vollkornbrot zu sich, oder bleiben Sie am besten hartnäckig bei der mediterranen Ernährung.

Avocados und Hülsenfrüchte mit viel Vitamin B6 wirken positiv auf den Hormonspiegel. Außerdem hilft Magnesium, Wassereinlagerungen und Brustspannungen zu reduzieren. Viel Calcium in Kombination mit Vitamin D (aber nicht zu wenig davon) reduzieren Beschwerden beim PMS.

2. Bewegung. Der menschliche Körper funktioniert manchmal einfacher, als wir uns das vorstellen.

Bewegung und sportliche Aktivitäten heben in der Tat die Stimmung und sorgen, wenn auch kurzzeitig, für ein gutes Körpergefühl.

Ausdauertraining wie Schwimmen oder leichtes Joggen eignen sich am besten, aber auch ruhige Übungen wie Yoga oder Pilates.

3. Mönchspfefferextrakt ist dafür bekannt, das hormonelle Gleichgewicht zu regulieren und die zweite Zyklushälfte zu verlängern.

Um diese Resultate zu erzielen, muss der Mönchspfefferextrakt (oft auch Agnus Castus genannt) mindestens 2-3 Monate lang täglich eingenommen werden (auch während der Periode).

Dieses pflanzliche Mittel ist wirklich sehr wirksam und frei von Nebeneffekten. Ich habe es selbst schon mehrmals ausprobiert und greife alle paar Jahre wieder auf den Mönchspfefferextrakt zurück und das beste ist, Sie bekommen es rezeptfrei in jeder Apotheke und sogar bei Amazon.

4. Viele Heilpraktiker schwören auf Aromatherapie. Sie soll dabei helfen, Verkrampfungen im Bauchbereich zu lindern. Sie feuchten also ein Tuch an, tröpfeln Lavendel– oder Melissenöl darauf, legen das Tuch auf Ihren Bauch und gönnen sich Zeit für eine Entspannung.

5. Der Geheimtipp gegen PMS dürften die Leinsamen sein.

Sie wirken entgiftend und helfen gegen Spannungen in der Brust – einfach täglich ein bis zwei Esslöffel ins Müsli oder in den Joghurt rühren.

Also, bevor Sie wegen PMS-Beschwerden schwierige Beziehungsgespräche mit Ihrem Partner anfangen, Beziehungen zu anderen lieben Menschen aus Ihrer Umgebung gefährden, oder sogar einen Termin beim Psychiater machen, probieren Sie diese fünf einfachen Tipps aus (nehmen Sie notfalls noch Baldrian Tropfen dazu).

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit ein wenig weiterhelfen konnte!