Eisprung verpasst: Erektionsstörung und Kinderwunsch

In heutigem Post wenden wir uns unseren lieben Männern zu, weil etwa bei der Hälfte der ungewollt kinderlosen Paare die Ursache dafür beim Mann liegt.

Manchmal wird das durch eine Untersuchung der Samenprobe entdeckt – dann sprechen wir von physiologischen Störungen. Manchmal sind diese ganz schlimm, z.B. wenn sich gar keine Spermien im Ejakulat befinden. Oder, Spermien sind vorhanden, aber unbeweglich und unfähig, die Eizelle zu befruchten.

Es gibt auch eine andere Art von Störungen, die gar nicht so selten zu verpassten Eisprüngen führt, und das sind die Erektionsstörungen.

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Foto mit freundlicher Genehmigung von David Castillo Dominici bei FreeDigitalPhotos.net

Während ich dies schreibe, muss ich an eine Frau aus München denken, mit der ich eines der seltsamsten Beratungsgespräche geführt habe.

Also, letztes Jahr rief mich eine 40-jährige Frau an, weil sie ihre Eizellen einfrieren wollte. Wenn Sie jetzt denken, 40 Jahre könnte schon ziemlich spät sein, um die Eizellen für die Zukunft zu sichern, haben Sie natürlich recht. Aber das ist es nicht, was ihren Fall ungewöhnlich machte.

Die Frau war frisch geschieden, und der Grund füri hre Kinderlosigkeit war, dass sie mit ihrem Mann im Laufe der 15-jährigen Ehe nie Geschlechtsverkehr hatte.

Er hatte nämlich schwere Erektionsstörungen.

Sie blieb aber mit ihm zusammen, weil sie hoffte, dass dies sich im Laufe der Zeit ändern würde. Er war ihre erste große Liebe und sie liebten sich. Als sie das erzählte, war ich mir nicht sicher, ob sie nicht noch Jungfrau war.

Und wenn ihr Fall drastisch sein mag, Studien zufolge leidet jeder fünfter Mann im Laufe seines Lebens irgendwann mal an Erektionsstörungen. Wenn diese in der Kinderwunsch-Phase auftreten, ist es umso schlimmer.

Manche Frauen berichten, dass sich ihre Männer vom Kinderwunsch total unter Druck gesetzt fühlen und dass sie auf ungeschützten Sex plötzlich nicht mehr so Lust haben.

Ihr Partner fühlt sich unter druck gesetzt, wie schwanger werden?

Wenn ein Kinderwunsch in der Beziehung besteht und der Mann gelegentliche oder regelmäßige Erektionsstörungen hat, dann gibt es drei Wege, die Sie als Frau ausprobieren können: 1) reden, 2) handeln und 3) behandeln.

1. Mit dem Partner reden. Oder doch lieber nicht?

Erektion ist ja eine zarte Pflanze und Sex eine der wenigen Sachen, die komplizierter werden, je stärker man sich anstrengt, ihn zu verstehen. Je mehr ein Paar sich unter Druck setzt, ein Kind zu zeugen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sex ihm keine Freude mehr bereitet.

Es fühlt sich einfach unnatürlich an, Sex zu planen. Es erzeugt eine Erwartungshaltung in Ihnen und das ist schwierig für den Mann. In der Tat kenne ich wenige Dinge, die die Beziehung so strapazieren, wie Sex nach Plan zu haben. Andererseits beobachte ich, dass ein unerfüllter Kinderwunsch Paare trotz Schwierigkeiten eher zusammenschweißt, wie diese Studie hier gezeigt hat.

Trotzdem sollten Sie wissen: unerfüllter Kinderwunsch wird Ihr Liebesleben und Ihre Beziehung nach und nach stark verändern.

Als Frau haben Sie es in dieser Situation wirklich nicht leicht: Ihr Eisprung tritt nur einmal im Monat auf und wenn Sie ihn verpassen, kommt die nächste Möglichkeit, schwanger zu werden, erst in 4 Wochen wieder (vorausgesetzt, Sie haben einen regelmäßigen Zyklus und genug Eizellen zur Verfügung).

Wenn Sie sich selbst schon unter Druck gesetzt haben, permanent an Ihre fruchtbaren Tage und vielleicht sogar Hormonwerte, Blutanalysen und Spermiogramm-Zahlen zu denken, wird es nicht einfach sein, sich Gedanken zu machen, ob Ihr Partner Lust auf Sex mit Ihnen hat.

Andererseits, ohne Sex – kein Kind; also müssen Sie vielleicht doch den Mut fassen und das Thema ansprechen.

Je nachdem,wie häufig die Erektionsstörungen bei Ihrem Partner vorkommen (und ob diese psychische oder – wie häufiger der Fall ist – körperliche Ursachen haben) können Sie sich für die nächsten beiden Schritten entscheiden.

2. Handeln.

Das bedeutet im Fall von Erektionsstörungen oft einfach”warten”, bis sich der Mann nicht mehr unter Druck gesetzt fühlt und sich beim Sex auf keinen Fall nur als “Samenspender” vorkommt. Wenn es Ihnen mit dem Warten irgendwann zu blöd wird (meine persönliche Geduld wäre da schell am Ende), können Sie auch mal eine Paarberatung in Anspruch nehmen.

Noch einen guten Ratschlag habe ich von der Hebamme Monika Selow gehört: Falls Ihr Partner gelegentliche Probleme mit der Erektion hat, aber bei ihm sonst alles mit der sexuellen Stimulation klappt, können Sie sich einfach selbst das Sperma in die Scheide tun. Einfach, oder? Spritzen gibt es fast umsonst in jeder Apotheke, und auch ohne diese werden Sie den einfachen Vorgang der Insemination schon schaffen. Viele tausende Alleinstehende bzw. lesbische Frauen werden jedes Jahr durch “hausgemachte” Insemination schwanger; also, warum sollte es bei Ihnen nicht klappen? Wenn Ihr Mann mitmacht, ist es eigentlich gar kein Drama.

3. Behandeln.

Es gibt Medikamente, die gegen Erektionsstörungen helfen. Sie heißen Potenzmittel und sind verschreibungspflichtig. Es gibt aber vieles, was man durch Stressreduktion und kleinere Veränderungen im Lebensstil bewirken kann.

 


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L-Arginin ist eine essentielle Aminosäure, die in viele Nahrungsmitteln vorkommt. Im Gegensatz dazu wird Pycnogenol aus einem Extrakt der französischen Strandkiefernrinde gewonnen. Es ist die einzigartige Kombination zwischen diesen beiden Substanzen, die zu einer verbesserten Durchblutung und Sauerstoffversorgung im Genitalbereich führt. Dies ist wiederum wichtig für die sexuelle Reaktion des Körpers und für die Fähigkeit, eine Erektion zu halten.

Als natürliche Substanz, die die Potenz verbessert, gilt die Aminosäure L-Arginin. L-Arginin ist eine gefäßaktive Aminosäure und eine wichtige Vorstufe von Stickstoffmonoxid. Sie unterstützt die Blutzirkulation in den Gefäßen und verbessert so die Erektion durch den gleichen Mechanismus wie die verschreibungspflichtigen Medikamente. Wichtig dabei ist eine gute Qualität und ausreichend hohe Dosierung, wie im obigen Präparat z.B. (Prelox finden Sie hier, es ist ein Link mit 10% Rabatt).


 

Heute weiß man außerdem, dass die Lebensweise einen großen Einfluss auf die Durchblutung hat. Drei bis vier Stunden intensiver Sport in der Woche wird bei Ihrem Partner auch nicht unbemerkt bleiben.

Übergewicht und Rauchen sind No-Gos in der Kinderwunsch-Phase.

Auch ein paar natürliche Lebensmittel können konkret helfen, wie z.B. eine über den Tag verteilte Handvoll Haselnüsse.

Außerdem kann die Potenzmuskulatur gezielt gestärkt werden, ähnlich wie es Frauen mit ihrem Beckenboden nach der Geburt tun.

Achten Sie darauf, dass Ihr Partner keinen Vitamin D-Mangel hat. Es wird vermutet, dass Vitamin D Mangel zur verminderter Stickstoffmonoxid-Bildung führt,was wiederum Erektionen erschwert.

Und noch eine Methode ganz zum Schluss. Ich sollte diese Möglichkeit vielleicht gar nicht erwähnen, weil die allermeisten Leserinnen meines Blogs äußerst einfühlsame und leidensfähige Frauen sind. Aber es ist in der Tat so, dass es auf der Welt noch viele Männer mit Kinderwunsch und ohne Erektionsstörungen gibt.

Es ist also Ihnen überlassen, wie weit Sie in Ihren Bemühungen gehen wollen.

 

2017-11-16T10:12:49+00:00 November 14th, 2017|Tags: , |

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