CoQ10 in welcher form(In Zuasmmenarbeit mit PharmaNord)

Seitdem wir wissen, dass CoQ10 (Koenzym Q10) die Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen stark fördert, wollen viele ihrem Kinderwunsch nachhelfen, indem sie CoQ10 Präparate einnehmen.

Das ist richtig, denn die Menge an verfügbarem Coenzym Q10 sinkt mit zunehmendem Alter.

Gleichzeitig brauchen die Eizellen viel Energie (die in Form von CoQ10 geliefert wird), um befruchtet zu werden bzw. die intensiven, komplizierten Zellteilungen, die gleich nach der Befruchtung stattfinden, durchmachen zu können.

CoQ10: Das wirklich wissenswertes

Das Beste dabei ist, bei den zur Verbesserung der Eizellqualität empfohlenen CoQ10 Dosierungen (bis zu 600mg am Tag) gibt es absolut keine Nebenwirkungen.

Trotzdem fragen sich viele Frauen, ob 600mg CoQ10 täglich nicht doch zu viel wäre? Sie wissen ja, dass es bei Drogeriemärkten Präparate gibt, bei denen diverse Hersteller mit ganz wenigen Mengen (5mg – haha) für CoQ10 werben.

Dazu kann ich nur sagen: Werbung ist eine Sache und Wirksamkeit bzw. Verbesserung der Qualität der Eizellen eine ganz andere. Also, nehmen Sie einfach das, was funktioniert und in klinischen Studien bestätigt wurde: CoQ10 in richtiger Dosierung, und von einem guten Hersteller produziert (die Grundsubstanz ist nämlich teuer und nicht einfach in richtiger Form in die Kapseln zu kriegen).

Es existieren aber zwei Formen von CoQ10: Ubichinol und Ubichinon.

Deshalb ist die Frage, die mir oft gestellt wird: welche Form von CoQ10 ist besser? Und dabei wäre besser zu fragen: Warum fragen wir uns so etwas überhaupt?

CoQ10: Worauf sollten Sie achten?

Erstens, wie viele Formen von CoQ10 gibt es wirklich?

Zwei. Sie heißen Ubichinol und Ubichinon. Beide Formen sind CoQ10, nur das die als Ubichinol vermarktete CoQ10 Form ein Elektron mehr hat.

Das ist völlig normal, das CoQ10 Moleküle ein Elektron mehr oder weniger haben. Dieses zyklische Verhalten ist genau das, was CoQ10 Moleküle in unseren Zellen tun: ein Elektron hin- und herwechseln und dadurch Energie freisetzen. Es ist also in diesem Sinne egal, welches CoQ10 Präparat wir einnehmen – das CoQ10 wird im Körper einfach weiter zwischen dem Plus- und Minus-Zustand oszillieren.

Früher hat man sich keine Gedanken gemacht, welche Form von CoQ10 eingenommen werden sollte – man hat immer die EINFACHERE, stabilere Form (Ubichinon) genommen. Also fast alle Studien wurden mit Ubichinon gemacht, die Daten veröffentlicht, und alle waren zufrieden. Aber dann passierte etwas.

Im Jahr 2006 tauchte eine neue CoQ10 Form auf dem Markt auf: das Ubichinol. Teuer in der Herstellung, da weniger stabil, durch Patent geschützt (soll ich dazu noch etwas sagen?), ansonsten ein ganz normales CoQ10.

Mit einer cleveren Marketingstrategie wurde versucht und erfolgreich umgesetzt, das Ubichinol als eine neue “bessere” Form von CoQ10 zu vermarkten. Wir sind alle verrückt nach Ubichinol und finden das gute alte Ubichinon nur noch suspekt.

Das neue, magische Wort in der Vermarktung von Ubichinol heißt “Bioverfügbarkeit”. Das Ubichinol soll bis zu achtmal leichter aufgenommen werden und seinem Zwillingsbruder CoQ10 komplett überlegen sein?!

Der Hype um das Ubichinol wurde so groß, dass sowohl Verbraucher als auch Wissenschaftler verwirrt wurden. Ich muss zugeben, die Diskussion macht mich auch oft müde und wenn ich merke, dass eine Frau unbedingt das Ubichinol und nicht das Ubichinon kaufen möchte, dann sage ich: „Tun Sie das.“

Aber wenn es eine gute klinische Studie (mit Doppelblindversuch!) gibt, die die Wirksamkeit von Ubichinol- und Ubichinon-Präparaten prüft, die auf gleiche Art und Weise hergestellt wurden, und dabei zeigt, dass Ubichinol besser abschneidet, wird mich dies überzeugen. Doch diese Studie muss ich erst noch finden.

Eine Firma, die wirklich hervorragende CoQ10 Präparate herstellt, ist PharmaNord. Das CoQ10 von PharmaNord ist so etwas wie der Goldstandard, wenn es um das CoQ10 geht. Übrigens, obwohl PharmaNord sowohl Ubichinon als auch Ubichinol verkauft, sagt diese Firma selbst, dass es keinen Grund gibt, das Ubichinol als eine “bessere” Form zu feiern.

Und diese Leute werden es ja wissen. Sie haben ihre Präparate bei unzähligen Studien in vielen Universitäten und Krankenhäusern testen lassen, 137 davon wurden nur mit CoQ10 gemacht. Das ist wirklich nichts, was Vitaminhersteller gewöhnlich machen.

 

 

Die PharmaNord Leute geben sich wirklich Mühe beider Herstellung und Qualitätskontrolle ihrer Vitaminpräparate. Dabei meine ich nicht nur das CoQ10. Ich habe PharmaNord neuerdings in ihren Fabrikhallen besucht und werde bald mehr darüber berichten, wie das aussieht, wenn Vitaminpräparate richtig hergestellt werden.

Aber zurück zum CoQ10.

Ubichinol neigt zur Oxidation

Da Ubichinol (die moderne, teurere Form) ein Elektron mehr besitzt, ist es weniger stabil und neigt zur Oxidation. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm und bedeutet nur, dass das Ubichinol sich einfach zurück ins Ubichinon umwandelt. Sie haben dafür nur mehr bezahlt, in der Annahme, die Kapseln würden genau das enthalten, was auf der Packung stand.

Wie können Sie als Verbraucher zwischen Ubichinol und Ubichinon unterscheiden?

Das Ubichinol, die teure Version, weist eine milchig weiße Farbe auf, während Ubichinon eher gelblich ist. Öffnen Sie also einfach eine Kapselund schauen Sie sich den Inhalt an.

Ist er gelblich, kann es sein, dass das Ubichinol sich schon in die stabilere Ubichinon-Form umgewandelt hat. Das macht aber nichts, nehmen Sie das Präparat weiter ein. Nach allen wissenschaftlichen Daten ist es genauso wirksam, nur das Sie dafür etwas mehr bezahlt haben.

Oder sie nehmen von Anfang an ein ganz normales Ubichinon CoQ10. Merken Sie sich einfach Folgendes: Worauf es ankommt ist nicht, ob Ihr CoQ10 ein Elektron mehr oder weniger hat, sondern WIE es hergestellt wurde! Kapseln oder Pulver? Und was ist in den Kapseln drin?

CoQ10 hat nämlich von Natur aus eine relativ komplexe Struktur. Seine Kristalle sind nicht einfach zu lösen und in eine optimale Form zu bringen, um in unserem Darm aufgenommen zu werden. Also, wurde das CoQ10 (egal in welcher Form) bei der Herstellung in Wasser gelöst oder in Öl? Und wenn ja, in welchem Öl?

Das sind die Fragen, die Sie als Verbraucher stellen sollten, und lassen Sie sich nicht wegen eines Elektrons verwirren.

Übrigens, von PharmaNord können Sie sowohl das Ubichinon als auch das Ubichinol bestellen, falls Sie sich doch entscheiden, an das Ubichinol-Voodoo zu glauben.

 

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